Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin!

Von Thibaut McNeill

Am Wochenende vom 22. bis 24. April 2016 fuhren wir mit sechs Bundesbrüdern auf Einladung unseres lb. AH Rödger nach Berlin, um dort am 143. Stiftungsfest seines Zweitbunds, e.v. Turnerschaft Berlin, teilzunehmen. Das war für uns eine ausgezeichnete Gelegenheit, den Besuch des Stiftungsfestes mit einer Besichtigung unserer Bundeshauptstadt Berlin zu verbinden.
Für diese Fahrt hatten wir uns in Mannheim einen Kleinbus gemietet, den unser junger Bundesbruder Simon Kabs mit sicherer Hand und großer Routine nach Berlin steuerte. Die rund 7stündige Fahrt verlief problemlos und wir kamen am Freitagabend zwei Stunden vor Beginn des Festkommerses an. Unser Gastgeber zeigte uns zunächst das beeindruckende Verbindungshaus seines Berliner Bundes und führte uns dann in das Hotel, in dem wir die folgenden beiden Nächte (was davon übrig blieb) schlafen konnten.
Rechtzeitig vor Kommersbeginn waren wir wieder auf dem Verbindungshaus. Zu unserer großen Freude trafen wir dort weitere sechs Bundesbrüder, die gesondert angereist oder in Berlin beheimatet sind. So waren wir am Kommers mit 12 Fridericianern vertreten – eine wahrhaft stattliche Abordnung, über die sich der Vorsitzender des Altherrenverbandes e.v. T! Berlin, unser lb. AH Rödger, sehr gefreut hat. Seine Berliner Bundesbrüder und die gesamte Festcourona waren beeindruckt, als sich unsere starke Fridericianergruppe von ihren Plätzen erhob, um die vom Präsidium vorgeschlagene ersten Strophe unseres Bundesliedes „Dort Saaleck hier die Rudelsburg“ anzustimmen und kräftig mitzusingen. Und später dann noch einmal, als wir nach der Vertreterrede unseres AHV-Vorsitzenden Schwannecke erneut aufstanden, um auf das Wohl e.v. T! Berlin zu trinken. Das war ein schöner Moment. Der Kommers war gelungen, die Stimmung heiter. Nach Mitternacht begaben sich die Aktiven wieder zurück ins Hotel, wo einige von uns den Abend an der Hotelbar ausklingen ließen.
Am nächsten Tag übernahm AH Kroll die Führung und zeigte uns unsere Bundeshauptstadt. Startpunkt war das Berliner Rathaus in Schönenberg, danach gingen wir in eine Ausstellung „Grenzerfahrung-Alltag der deutschen Teilung“, machten anschließend einen Spaziergang zum Reichstag und dem Brandenburger Tor und danach eine Fahrt zu Resten der alten Berliner Mauer. Als krönenden Abschluss und nicht zuletzt, weil Berlin die Hochburg des sog. „Hipstertums“ geworden ist, besuchten wir eine Craft Beer Bar, wo man uns Rauchbier und Gurkenbier servierte. Es hat genauso geschmeckt, wie es klingt…

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Nach einer wilden Nacht im Berliner Nightlife trafen wir uns am Sonntagmorgen zum Frühschoppen und Abschiedsgrillen sowie Kaffee und Kuchen mit AH Rödger auf dem Haus der T! Berlin.
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Unser Besuch in Berlin endete mit einem großen Dankeschön an AH Rödger für die Gastfreundschaft und die schönen Tage. Dann fuhren wir, etwas übernächtigt aber guter Dinge – dank unseres zuverlässigen Chauffeurs Simon Kabs – wieder sicher zurück nach Feudenheim.

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