Convente

Basisdemokratie pur

Gerne wird uns Verbindungen nachgesagt, wir seien rechtsextrem, antidemokratisch und vieles andere mehr. Wer schon einmal wirklich in eine Verbindung hinein geschaut hat, weiß, dass das Gegenteil der Fall ist. Das erklärt sich auch schon aus unserer Geschichte:

Schon im Mittelalter organisierten sich die Nationen auf ihren Bursen (Häusern der Nationen am Universitätsstandort) selbst, d.h. sie sorgten selbst für die Erhaltung und Unterhaltung ihrer Einrichtungen. Beschluss- und Ausführungsorgan der Verbindungen war schon damals der „Convent“, die Vollversammlung der Mitglieder – und ist es noch heute:

  • Der Convent diskutiert die anstehenden Dinge und legt Maßnahmen und Verantwortlichkeiten fest.
  • Der Convent stimmt basisdemokratisch ab – ein Bundesbruder, eine Stimme.
  • Der Convent wählt die Chargen und Ämter, also den Vorstand und die Beigeordneten, die den aktiven Betrieb für jeweils ein Semester leiten und verantworten.
  • Der Convent ahndet Fehlverhalten.
  • Der Convent entlastet Chargen und Ämter am Semesterende, wenn sie ihren Job gut gemacht haben.

Auf diese Weise werden alle Entscheidungen in einer Verbindung getroffen, dieses Prinzip haben wir sogar in der schweren Zeit der Nazi-Diktatur durchhalten können ! Es ist gleichzeitig eine gute Schule für unsere jungen Mitglieder, sozusagen ein „Bootcamp“ zur Bildung von Soft Skills, die heute mehr denn je in leitenden Positionen verlangt werden. Wir kennen keine studentische Einrichtung sonst, die das in dieser Art so intensiv und effektiv bietet !

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